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Elisabeth & Joachim Kuhlmann
Auf der Ludwigshöhe 202
64285 Darmstadt

Telefon/Fax: +49 6151 2769054
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Impressionen im Skulpturengarten bis 2021
Im Säulengarten

Der Skulpturengarten hat sich in nunmehr fast achtzehn Jahren zu einem kulturellen Ort entwickelt, der Kunst- und Naturliebhaber sowie Schülergruppen für kurze Zeit zusammenführt. Der Austausch mit den Besuchern über Garten, Kunst und Leben verlebendigt diesen einzigartigen Kunstort. Die Führungen, Auf der Ludwigshöhe 202, sind besonders für uns - und auch für so manche Gäste - ein echter persönlicher Gewinn. Zum Thema "entwurzelt-verwurzelt" haben wir seit 2018 große Baumwurzeln aus der Werkstatt der Natur in das Gelände integriert. In vielen gestalterischen Varianten entwickeln wir dieses Thema immer weiter: Die 'Wurzel-Problematik' in Natur, Politik und Gesellschaft ist von existenzieller Bedeutung... Die Platzierung einer neuen Bronzeplastik 2021 brachte einen größeren Strukturwandel im Säulengarten mit sich. Schauen Sie selbst, wie wir dieses schwierige Problem gelöst haben und wie sich der Kunst-Ort aus ihrer Sicht entwickelte. Nach dem Rundgang durch den Garten ist uns Ihre Meinung wichtig. Es sind nur noch wenige (Sonnen)Tage bis zum Ende der Saison am 14.11.2021.


Der Säulengarten
Joachim Kuhlmann, Kreuz-Figur "Crucifixus",2021,Bronze, Höhe 250 cm, Hauptansicht/Detail
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Joachim Kuhlmann, Kreuz-Figur "Crucifixus",
2021, Bronze / Betonsockel, H.250 cm,
Rundplastik / Rückenansicht
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Joachim Kuhlmann, Kreuz-Figur "Crucifixus",
2021, Bronze / Betonsockel, H. 250 cm, Rundplastik / Detailansicht
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Herbststimmung: Blick durch das Säulentor
auf das Crucifixus, 2021, Bronze, Höhe 250 cm
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Nach den Umstrukturierungen 2021:
Joachim Kuhlmann, Höllentor, 2014,
und Crucifixus, 2021, Bronze /
Betonsockel, Höhe 250 cm
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Joachim Kuhlmann, Höllentor, 2014, Installation mit Luftschutzbunkertür, Außenansicht
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Eingangsbereich mit Holztor 5.5.2019
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E.Kuhlmann, Raumkörper, 2020, 1. Fassung,
Fundstücke:Edelstahl/Messing/Kupfer
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Joachim Kuhlmann, Schreitender Torso,
Bronze, grün patiniert / Betonsockel
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Joachim Kuhlmann, Najade mit Widder, 1985
Brunnenfigur mit Wasserbecken / Freyburger Kalkstein
F. Pompon, Eule, Bronze/Replik/vergoldet
auf Baumsockel
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Amphore mit Knollenbegonien
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Joachim Kuhlmann, Najade mit Widder, 1985,
Brunnenfigur: Freyburger Kalkstein,
180 x 80 x 70 cm ( Detailansicht )
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Joachim Kuhlmann, Vorm Horizont, Steinskulptur: Untersberger Marmor
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Joachim Kuhlmann, Gewandtorso, Griechischer Marmor ( mit Fliege )
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Elisabeth Kuhlmann, Objekt, 2021
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F. Pompon, Eule auf Baum-Sockel ( Replik )
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Eingangsgestaltung mit Naturplastik: Baumwurzel und Farmen
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Der Steinplatz

Der Steinplatz ist die Arbeitsfläche für die Bildhauerei von Joachim Kuhlmann - sein Open-Air-Atelier für die Sommerzeit. Auf einer begradigten Fläche mitten im Wald lagern unbehauene Rohblöcke aus Carrara-Marmor, unvollendete Gips-Maquetten, fertige Steinarbeiten und -fragmente sowie diverse Steine und Werkzeuge. Malaktionen auf Leinwand und Papier gehören zum Arbeitsprogramm in der Frühjahrs- und Sommerzeit. Für die Besucher verbindet sich der Rundgang durch das Gelände mit dem Einblick in die Werkstattatmosphäre eines vor Ort arbeitenden Malers, Zeichners und Bildhauers, der mitten in der freien Natur sein kreatives Potential entfaltet.
Der Steinplatz
Arbeits- und Lagerplatz mit Gipsmaquetten, Marmor- und Holzblöcken
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Joachim Kuhlmann, Verfall und Rauch, 2017,
Objekt: Edelstahl / Holz, versilbert / Räder
( Arbeitssituation )
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Joachim Kuhlmann, Stadt-Torso, 1993
Carrara-Marmor, Höhe ca. 200 cm
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EJK, Wurzelplastik - Fragment
Holz,bemalt / Glasschotter / Nägel u.a.
Der Waldgarten
Der Waldgarten
Blick in den Waldgarten, 10.10.2021
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unbekannter Künstler, Teakholzwurzel
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Naturholz im Eisensockel
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Terrassengarten

Seit 2015 erzeugt der Strukturwandel in diesem Areal immer neue Gartenbilder: Am 11. Mai 2020 stürzte ein ca. 25 m langer Kirschbaum aus dem angrenzenden Waldgelände in den Skulpturengarten und entwurzelte drei Nadelbäume, die mit großer Wucht auf die große weiße Arkanumfigur niederfielen. Die "Engelsgestalt" überlebte den Sturz der Bäume. Dieses Naturereignis traf uns wie ein Schock! Nach Beseitigung der Bäume durch die Forstarbeiter begann die wochenlange Kleinarbeit zur Umgestaltung des Unfallortes. Überprüft wurden die alten Standorte der Plastiken, der Sammlungs- und Fundstücke. Es wurden neue Anpflanzungen erwogen und umgesetzt. Die gestalterische Einbeziehung "der kranken Bäume" verweist auf den Zustand in Kunst und Leben: ein sich öffnender Raum mit Achsenbildung bis hinein in die Tiefe des Waldes. Wenn sich ein unverhofftes Naturereignis in die Raumgestalt einbringt, kann etwas Außergewöhnliches entstehen: Der Platz wird nun von einer Bronze-Kreuz-Figur dominiert, der durch die Neuplatzierung des Objektes "Verfall und Rauch" 2021 eine inhaltlich größerer Dimension erfährt. Die durch Baumschlag entstandene Raumöffnung mit Waldblick schafft mehr Platz für gedankliche Freiheit. Kuhlmanns Marmorbodenstück "Welle", von einer naturpatinierten Oberflächenhaut fest umschlossen, steht in Bezug zu einem Objekt aus Metall-, Stein- und Holzfragmenten...Das Abrissmaterial eines ehemaligen Schuppens verweist auf davor platzierte Tierplastiken von erhabener plastischer Gestalt. In freier Variation der Betonplatten mit alten Ziegelsteinen konnte eine Freifläche mit Sitzgruppe entstehen - ein Ort zum Verweilen mit gesprächsinteressierten Besuchern, inmitten von Hortensien und einer 'Steinbibliothek' aus Rosenquarzblöcken. Vier Treppenanlagen strukturieren das Hanggelände und lenken den Blick hoch zu den Freiplastiken auf dem ehemaligen Appellplatz: Die große Eichenholz-Skulpturen-Gruppe von Joachim Kuhlmann, seine davor platzierten Marmor-Bronze-Torsi auf Betonsockeln, die Holzbank vor der Stützmauer und die Objekte aus Fundstücken ( Gemeinschaftsarbeiten beider Kuhlmanns, bez. EJK ) strukturieren diesen Raum.
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Naturskulptur, Arkanum / Bronzefigur
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Herbststimmung, Foto: Peter Arlt, 2020
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Raumsituation 2021
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Raumsituation 2021
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Elisabeth Kuhlmann, Rotes Vasenobjekt, 2021
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E. Kuhlmann, Baum-Wurzel-Objekt, 2020
Naturfundstücke
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Detailansicht zum Baum-Wurzel-Objekt, 2020
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R.Bugatti, Löwin, Bronze / Replik
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Rembrandt Bugatti, Sekretär, Bronze / Replik
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U.Boccioni, Eule, Bronze / Replik
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Künstler unbekannt
Märchenfigur: Froschkönig mit vergoldeter Nußkrone / Metallguß
Im Rosengarten
Der Rosengarten wurde von Familien angelegt, die nach dem Krieg in der ehemaligen Militärbaracke Zuflucht fanden. Im Rahmen unseres Skulpturengarten-Projektes hat sich dieser Gartenteil in seiner Grundstruktur seit 2018 gewandelt: Das einstige Rosenbeet auf felsigem Untergrund mit starkem Bodengefälle wurde zugunsten eines neuen Konzeptes aufgegeben: Auf einem Betonsockel ragt nun eine 'Goldene Wurzel' in den Himmel, umpflanzt mit farbig blühendem Erika-Grün. Das neue Antikriegsdenkmal "Schwarz-Rot-Gold 2018" - die vierte Arbeit im Skulpturengarten zum Thema Krieg und Frieden - befindet sich gegenüber.
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EJK , Schwarz-Rot-Gold 2018, Antikriegsdenkmal: Installation mit Fundstücken, teilweise bemalt und vergoldet / Betonsockel / Kiesflächen schwarz/rot/gold, 276 x 180 x 150 cm
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Blick in den Rosengarten mit Antikriegsdenkmal und Goldener Wurzel
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Joachim Kuhlmann, Bunker-Skulptur (Verdun), 1996, Carrara-Marmor / Bodenskulptur
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E. Kuhlmann, Bleirose
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Gedenkstein mit einem Gedicht von Bernard Schultze, handgeschrieben von Joachim Kuhlmann auf Plexiglasscheibe / montiert auf Sandstein / Olivenholz
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