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Elisabeth Kuhlmann
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  • Joachim Kuhlmann, "Höllentor", 2014, Installation mit historischen Fundstücken, Höhe 400 cm, Hauptansicht (Finalfassung)
    Zum_Höllentor._2014.pdf
Joachim Kuhlmann
Elisabeth & Joachim Kuhlmann

Der Skulpturengarten von Elisabeth & Joachim Kuhlmann entstand im Zuge des Geländeumbaus zum Arbeitsort für die bildende Kunst. Aus zwei ehemaligen Nutzgärten im Bessunger Wald ist in Darmstadt ein neuer Künstlergarten entstanden, der seit 2009 auch für Besucher öffentlich zugänglich ist, nach vorheriger Anmeldung (siehe Kontakt). Mitten in der freien Natur, im Gespräch vor und mit den Plastiken können interessierte Gartenbesucher die Kunst in ihrem natürlichen Zusammenhang erleben, außerhalb von Galerien / Museen oder ihrer Präsentation in einer medialen Welt. Der Skulpturengarten zeigt im Außenraum immer wieder Neues: Im Eingangsbereich des ehemaligen Militärgeländes hat Joachim Kuhlmann 2014 ein "Höllentor" installiert, dessen Kern ein authentisches Fundstück ist, eine alte Luftschutzbunkertür aus der Brandnacht von Darmstadt (11./12.9.1944). Sie ist eingepasst in ein 4 m hohes Bauwerk, zusammen mit weiteren Fundstücken aus dem 2. Weltkrieg. Kuhlmann, der als Kind die Bombenangriffe in Leipzig und Dresden im Luftschutzbunker überlebt hat, problematisiert das Thema Krieg in seiner geschichtlichen und aktuellen Dimension. Das "Höllentor" ist sein künstlerischer Beitrag zum 70. Jahrestag des Infernos in Darmstadt. Damit profiliert sich der Skulpturengarten zu einem Ort, der in der Verbindung von Kunst und Natur auch deutsche Geschichte zur Anschauung bringt.


„Für die Kunst, die man liebt, einen passenden Ort, eine museale Präsentation und eine interessierte Öffentlichkeit zu finden, ist im Leben ein besonderer Glücksfall!“ (Elisabeth & Joachim Kuhlmann)

Besuchen und erleben Sie den Skulpturengarten in Darmstadt, Auf der Ludwigshöhe 202. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken! Wir freuen uns, wenn Sie den Weg zu uns finden!
( siehe Kontakt / Lageplan )





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