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Elisabeth Kuhlmann
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  • Joachim Kuhlmann, "Höllentor", 2014, Installation mit historischen Fundstücken, Höhe 400 cm, Hauptansicht (Finalfassung)
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Joachim Kuhlmann
Die Gründer des Skulpturengartens

Der Skulpturengarten Darmstadt, von Elisabeth & Joachim Kuhlmann gegründet, ist ein Projekt zur Umwandlung eines ehemaligen Militärgeländes (mit Wehrmachtsbaracke) zum Arbeitsort für die bildende Kunst. In Eigeninitiative der beiden Kuhlmanns entsteht hier ein Waldgarten voller Kunst. In den Aufbaujahren des Künstlergartens (2003-2009) wurde der Grundstein gelegt für ein Projekt, das Arbeit, Leben, Kunst und Natur zusammenführt - eine Stätte für die Kunst und eine interessierte Öffentlichkeit. Das Gelände ist seit 2009 für Besucher zu den Führungen zugänglich ( siehe Kontakt). Mitten in der freien Natur, im Gespräch vor und mit den Plastiken können Gartenbesucher Kunst und Künstler kennen- lernen, außerhalb von Ausstellungen in Galerien / Museen oder ihrer Präsentation in einer medialen Welt.
Zu den Highlights des Skulpturengartens gehört Joachim Kuhlmanns 2014 installiertes "Höllentor", dessen Kern ein authentisches Fundstück ist - eine Luftschutzbunkertür aus der Brandnacht von Darmstadt ( 11. / 12. 9. 1944 ). Sie ist eingepasst in ein ca. vier Meter hohes Bauwerk, dem Eingang zum einstigen Militärgelände. Kuhlmann, der als Kleinkind die Bombenangriffe in Leipzig / Dresden in Luftschutzbunkern überlebt hat, problematisiert das Thema Krieg in seiner geschichtlichen und aktuellen Dimension. Sein "Höllentor", von eigener Hand errichtet, ohne fremde Hilfe, ist sein künstlerischer Beitrag zum 70. Jahrestag des Infernos in Darmstadt.
Inspiriert durch Rodins "Höllentor" ( 1880 - 1917 ), die Traumata der Kriegserinnerungen, der geschichtsträchtige Ort auf der Ludwigshöhe in Darmstadt mit seiner 'Wiedergeburt als Paradies- und Künstlergarten' eröffnete den Kuhlmanns - nach ihrer Flucht aus der ehemaligen DDR 1987 in die Bundesrepublik - eine neue Perspektive. Seither profiliert sich der Skulpturengarten Darmstadt zu einer Stätte vielfältiger Erinnerungen, die auch durch die Kunst im Skulpturengarten deutsch-deutsche Geschichte zur Anschauung bringt und die Brüche in den Lebenswegen ihrer Gründer verarbeitet (siehe auch: Joachim Kuhlmann, "Memory - Ambivalenz der Erinnerung",2002, Bildhauerische Installation auf Splitterbunker)

„Für die Kunst, die man liebt, einen passenden Ort, eine museale Präsentation und eine interessierte Öffentlichkeit zu finden, ist im Leben ein besonderer Glücksfall!“ (Elisabeth & Joachim Kuhlmann)

Besuchen und erleben Sie den Skulpturengarten in Darmstadt, Auf der Ludwigshöhe 202. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken! Wir freuen uns, wenn Sie den Weg zu uns finden!
( siehe Kontakt / Lageplan )





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