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Vita
Elisabeth Kuhlmann
E. + J. Kuhlmann, Schwarz-Rot-Gold 2018, 2015 - 20.04.2018, Antikriegsdenkmal, Bildhauerische Installation
(Holz,bemalt, Gewehrfragment, Eisenkugeln / Kette z.T. vergoldet, Lochplatte, Betonsockel, Kiesfläche)
276 x 180 x 150 cmFoto
Foto
  • Joachim Kuhlmann, "Höllentor", 2014, Installation mit historischen Fundstücken, Höhe 400 cm, Hauptansicht (Finalfassung)
    Zum_Höllentor._2014.pdf
Joachim Kuhlmann, Memory - Ambivalenz der Erinnerung, 2002, Bildhauerische Installation, Standort: Splitterbunker im Wald vor dem SkulpturengartenJoachim Kuhlmann
Die Gründer des Skulpturengartens

Der Skulpturengarten Darmstadt, von Elisabeth & Joachim Kuhlmann gegründet, ist ein Projekt zur Umwandlung eines ehemaligen Militärgeländes (mit Wehrmachtsbaracke) zum Arbeitsort für die bildende Kunst. In Eigeninitiative der beiden Kuhlmanns entsteht hier ein Waldgarten voller Kunst. In den Aufbaujahren des Künstlergartens (2003-2009) wurde der Grundstein gelegt für ein Projekt, das Arbeit, Leben, Kunst und Natur zusammenführt - eine Stätte für die Kunst und eine interessierte Öffentlichkeit. Das Gelände ist seit 2009 für Besucher zu den Führungen zugänglich (siehe Kontakt). Mitten in der freien Natur, im Gespräch vor und mit den Plastiken können Gartenbesucher Kunst und Künstler kennenlernen, außerhalb von Ausstellungen in Galerien / Museen oder ihrer Präsentation in einer medialen Welt.
Zu den Highlights des Skulpturengartens gehört Joachim Kuhlmanns 2014 installiertes "Höllentor", dessen Kern ein authentisches Fundstück, eine Luftschutzbunkertür aus der Brandnacht von Darmstadt ( 11. / 12. 9. 1944 ), bildet. Sie ist eingepasst in ein ca. vier Meter hohes Bauwerk, dem Eingang zum früheren Militärgelände. Kuhlmann, der als Kleinkind die Bombenangriffe in Leipzig / Dresden in Luftschutzbunkern überlebt hat, problematisiert das Thema Krieg in seiner geschichtlichen und aktuellen Dimension. Das "Höllentor" - ohne fremde Hilfe von eigener Hand errichtet - ist sein künstlerischer Beitrag zum 70. Jahres tag des Infernos von Darmstadt. Der Standort auf der Ludwigshöhe in Darmstadt, die Inspiration durch Rodins "Höllentor" (1880-1917), die eigenen Traumata der Kriegs-erinnerungen und die 'Wiedergeburt eines Militärgeländes als Paradies- und Künstlergarten' eröffnete den Kuhlmanns nach ihrer Flucht aus der ehemaligen DDR 1987 eine neue Lebensperspektive. Seither profiliert sich der Skulpturen garten Darmstadt auch zu einer Erinnerungsstätte, die deutsch-deutsche Geschichte in den Lebensbrüchen und -wegen ihrer Gründer aufgreift und verarbeitet - siehe auch: Joachim Kuhlmann, "Memory - Ambivalenz der Erinne rung",2002, Bildhauerische Installation, Standort: Splitterbunker im Wald vor dem Skulpturengarten. 2018 haben wir die vierte Arbeit im Skulpturengarten installiert, die das Thema Frieden und Krieg aufgreift und in unserem Verständnis zu einem künstlerischen Bild zusammenführt. Alle Arbeiten mit thematischem Bezug sind im Eigenauftrag entstanden, realisiert ohne fremde Hilfe.

„Für die Kunst, die man liebt, einen passenden Ort, eine museale Präsentation und eine interessierte Öffentlichkeit zu finden, ist im Leben ein besonderer Glücksfall!“ (Elisabeth & Joachim Kuhlmann)

Besuchen und erleben Sie den Skulpturengarten in Darmstadt, Auf der Ludwigshöhe 202. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken! Wir freuen uns, wenn Sie den Weg zu uns finden!( siehe Kontakt / Lageplan )





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